SBMV Archiv - Bläserpost 01 / 2002

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Musikdirektor Werner Kunath schreibt aus der sächsischen Blasmusikgeschichte

Die Rolle des Marsches in der Blasmusik

Der Marsch – eine Urform der geblasenen und getrommelten Musik – hat wohl die am weitesten zurück reichende Tradition aller Blasmusikgattungen.

In seiner Vielfalt hat er in der Bläser- / Blasmusik lange Zeit eine dominierende Stellung eingenommen und widerspiegelt in einzigartiger Weise eine nicht unwesentliche Seite der Blasmusikentwicklung. Erstaunlich ist jedoch, dass verhältnismäßig wenig umfassende spezielle Literatur über die Entwicklungsgeschichte des Marsches zu finden ist. In Büchern und anderen Publikationen über allgemeine Musikgeschichte wird der Marsch, wenn überhaupt, nur kurz und nebensächlich erwähnt. Die musikwissenschaftliche Forschung hat diesem Teil der Blasmusikgeschichte leider nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet. In Studien / Abhandlungen über Militärmusik sind immerhin bestimmte Stationen oder Charakteristika aus der Entwicklung dieses Genres publiziert.

In heutiger Zeit ist der Marsch bei einigen sich höher stehend dünkenden Blasorchestern/ - dirigenten (vor allem aus dem Amateurblasmusikbereich) verpönt, gilt als unter ihrer Würde. Entsprechendes Wissen fehlt, Tradition hat keine Achtung mehr. Man sollte sich bewusst wieder auf den Wert des reichen Schatzes dieser Blasmusikgattung mit ihren verschiedenen interessanten Formen besinnen und sie lebendig erhalten.

Der Marsch war immer eng verbunden mit dem Militär.Im Verlauf der Entwicklungsgeschichte des Marsches haben sich die verschiedensten Formen heraus gebildet und abhängig von der allgemeinen Musikentwicklung und den Strukturen Militärs verändert. So entstanden die Gruppen der Infanteriemärsche (Fußtruppen), der Reitermärsche (Kavallerie / Artillerie), der Jägermärsche, der Trauermärsche und im 20. Jahrhundert der Fliegermärsche (Luftwaffe).

Bei den Infanteriemärschen unterscheidet man
- den Parade (Defilier-, Straßen-),
- den Präsentiermarsch,
- den Sturmmarsch (Avancier-), und
- den Marsch für Spielleutekorps (Pfeifen und Trommeln).

Bei den Reitermärschen
- den Schrittmarsch (meist 4/4 Takt),
- den Trabmarsch ( meist 2/4 oder alla breve Takt),
- den Galoppmarsch (meist 6/8 Takt).

Bei den Jägertruppen gab es Jäger zu Fuß und Jäger zu Pferde. Sie spielten ihren Strukturen entsprechend Fuß- oder Reitermärsche, die sich durch besondere Beschwingtheit hervor hoben.

Wann die ersten Trauermärsche entstanden sind, ist kaum noch schlüssig fest zu stellen. Es sind einige altsächsische Armeetrauermärsche überliefert, die wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert stammen. Ihr Tempo kann mit ca. 60 Schritt / Min. angenommen werden.

Präsentiermärsche wurden und werden bei Paraden, Zeremoniellen und Aufmärschen zum Abschreiten der Front der angetretenen Formationen durch den Abnehmenden (General, Minister, Diplomaten) gespielt. Tempo ca. 80 Schritt / Min.

Das Tempo der Märsche (Schrittmaß), vor allem bei den Fußtruppen unterlag im Laufe der Zeit auch Veränderungen, bedingt durch Struktur, Ausrüstung und Bewaffnung der Truppen. Die Landsknechtshaufen (Söldnertruppen) zogen im 16./17. Jahrhundert beim Spiel von Pfeife und Trommel mit ca. 60-66 Schritt pro Minute ins Feld.

Mit dem Errichten stehender Heere (feststrukturierte staatliche Einheiten, in Sachsen 1682 aufgestellt) bekam die zum Marschieren gespielte Musik eine höhere Wertigkeit.
Die Einführung des Gleichschritts („Marsch im Tritt“) zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Preußen unter König Friedrich Wilhelm I., dem „Soldatenkönig“ (1688-1740), auf Betreiben des Generalfeldmarschalls Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau (1698-1747) wirkte sich belebend auf das Marschtempo aus und wurde schnell von den anderen deutschen Ländern übernommen.
Das Schrittmaß erhöhte sich um die Mitte des 18. Jahrhunderts mit geringen Abweichungen in den einzelnen deutschen Staaten auf 70-72 Schritt / Min.
Maßstab war dabei immer der Marsch bei den Paraden/Defilees.
Zu diesen Märschen gehören die Märsche der ältesten sächsischen Marschsammlung „Die Infanterie-Märsche der vormaligen Churfürstlichen Sächsischen Armee von 1729“, der wohl ältesten deutschen Marschsammlung überhaupt und die Märsche aus der „Sammlung von Kriegsmärschen der Churfürstlichen Sächsischen Arme von 1788“, gesammelt und heraus gegeben von Carl Friedrich Günther, Premier-Hautboist beim General von Zanthierschen Infanterie-Regiment in Trorgau.
Die Märsche der letzteren Sammlung sind im Original mit 72-75 Schritt / Min. angegeben.
Dieses Marschtempo war in den deutschen Staaten bis 1812 üblich.
Sachsen hatte allerdings schon 1804 durch das „Neuverbesserte Exerzierreglement für die Infanterie“ das Tempo auf 90 Schritt / Min. erhöht.
Preußen legte dann 1812 durch Exerzierreglement zwei Schrittmaße fest, die sich deutschlandweit durchsetzten:
- Ordinairschritt mit 75 Schritt / Min.
- Geschwindschritt mit 108 Schritt / Min.
Später wurde dann durch Allerhöchste Kabinetts-Ordre (AKO) vom 16.4.1828 der langsame Ordinairschritt als Parade- und Straßenmarsch ganz abgeschafft. Weitere Ordres wiesen dann im Jahre 1847 die Erhöhung des Marschtempos (Geschwindschritt) von 108 Schritt / Min. auf 112 Schritt / Min. und 1888 auf 114 Schritt / Min. an.
Diese Schrittmaße / Marschtempi verbreiteten sich auch wieder auf die anderen deutschen Länder oder hatten sich dort bereits (wie z.B. in Sachsen) selbständig entwickelt.
Die Zivilblaskapellen übernahmen diese Tempofestlegungen vom Militär, so dass sich insgesamt ein einheitliches Marschtempo, mit regionalen Schwankungen, durchsetzten konnte.
Einige Besonderheiten, die heute kaum noch bekannt sind, seien noch erwähnt:
Der Deployiermarsch (Dupliermarsch) hatte ein schnelleres Schritt-Tempo innerhalb des Ordinairmarsches bei Schwenkungen, aus dem die Truppe auf Kommando wieder in den Ordinairschritt zurück fiel.
Der Avanciermarsch (Sturmmarsch) sollte nach Ordre vom 12.5.1747 beim Beginn des Vorrückens zum Angriff 90-95 Schritt / Min. betragen und sich dann auf 70-75 Schritt / Min. verringern.
In einigen anderen europäischen Ländern weicht das Tempo der Märsche für die Fußtruppen, national bedingt, von den in Deutschland üblichem Tempo ab. Ein schnelleres Tempo gilt z.B. in Italien, in Frankreich sogar bis zu 140 Schritt / Min.
Bei den Reitermärschen der Kavallerie hat sich bei den drei Grundtypen (Schritt, Trab, Galopp) im Unterschied zur Infanterie im Tempo während des Entwicklungsverlaufs nur wenig verändert. Ausschlaggebend für die Tempi ist das überaus sensible Rhythmusempfinden der Pferde in den für sie typischen Gangarten.
Da die Kavallerie mit ihren Trompeterkorps in Deutschland seit 1945 nicht mehr existiert, fällt es heute unseren Orchestern / Dirigenten nicht ganz leicht, die Tempi der verschiedenen Reitermärsche richtig zu erfassen und entsprechend zu spielen. Dirigenten von Amateurblasorchestern sollten sich darüber bei Kennern dieser speziellen Marschrichtung genauestens informieren. Reitermärsche sind es wert, wieder in das Repertoire der Orchester aufgenommen zu werden.
Sachsen kann gerade in der reiterlichen Bläsermusik auf eine lange und glanzvolle Tradition stolz sein (führende Rolle der Zunft der Hof- und Feldtrompeter). Das sollte heute durch Rückbesinnung darauf Achtung erfahren.
Bereits um 1710/20 spielten in Sachsen (wie auch in Preußen, Bayern, Hessen) einige Regimenter auf dem Marsch und bei Defilees/Paraden eigene Märsche. Später wurden von Landsherren oder Kriegsministern bestimmte Märsche als Auszeichnung an Regimenter verliehen. Diese verliehenen Märsche durften bei Paraden oder ähnlichen größeren Anlässen nur von den betreffenden Regimentern gespielt werden.
Der Regimentsmarsch wurde bei der Bevölkerung der Garnison des Regiments sehr populär. Wenn das Regimentsmusikkorps konzertierte, erwartete das Publikum einfach auch diesen Marsch. Er war so etwas wie die klingende Visitenkarte, die musikalische Standarte des Regiments.
Neben dem Regimentsmarsch zur Parade und zur Straßenmarschmusik hatten die meisten sächsischen Regimenter auch eigene Präsentiermärsche.

Regimentsmärsche der sächsischen Armee und Regimentsstandorte:

Sächsische Marschsammlung von 1729
10 Infanteriemärsche, Komponisten unbekannt.

- Marsch der Regiments Erste Garde (später Leibgarderegiment), Dresden / Meißen / Zeitz
- Marsch des Regiments Zweite Garde, Dresden / Guben
- Marsch des Regiments Königlicher Prinz, Großenhain
- Marsch des Regiments Prinz von Sachsen-Gotha, Bautzen / Kamenz
- Marsch des Regiments von Böhn (später von Haxthausen), Zwickau
- Marsch des Regiments du Caila, Leipzig / Grimma
- Marsch des Regiments von Löwendahl, Lommatsch
- Marsch des Regiments Herzog von Weißenfels, Langensalza
- Marsch des Regiments von Dreski (später von Wilcke), Torgau
- Marsch des Regiments Marche, Freiberg / Chemnitz

Es war zu dieser Zeit üblich, dass der Regimentsstab und einige Kompanien in einem Ort lagen, die restlichen Kompanien verteilt in anderen Orten untergebracht waren.

Sächsische Marschsammlung von 1888
13 Infanteriemärsche, 1 Artilleriemarsch, Komponisten unbekannt.

- Marsch der Leibgarde in Dresden
- Marsch der Artillerie in Freiberg
- Marsch des Regiments Churfürst in Zeitz
- Marsch vom Regiment Prinz Anton in Großenhain
- Marsch vom Regiment Prinz Maximilian in Chemnitz
- Marsch des Regiments Prinz Xavier in Naumburg
- Marsch vom Regiment Prinz Clemens in Langensalza
- Marsch vom Regiment Gotha in Lucca (Luckau)
- Marsch vom Regiment General von Leqoc in Döbeln
- Marsch vom Regiment General von Zanthier in Torgau
- Marsch vom Regiment General von Reitzenstein in Leipzig
- Marsch vom Regiment von Lindt in Zwickau
- Marsch vom Regiment Langenau in Guben
- Marsch vom Regiment General von Hartitsch in Görlitz / Bautzen

Königlich-Sächsische Armee um 1900/14 (1. Nr. Sächsische Armee, 2. Nr. Reichsheer)

1. Königlich-Sächsisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 100 - Dresden
Marsch der Schweizer-Garde, anonym „König Friedrich August von Sachsen“

2. Königl.-Sächs. Grenadier-Regiment Nr. 101 - Dresden
Glück auf „Kaiser Wilhelm König von Preußen“ von C. Faust

3. Königl.-Sächs. Infanterie-Regiment Nr. 102 - Zittau
Parademarsch „Prinzregent Luitpold von Bayern“ von Bochmann

4. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 103 - Bautzen
Lasst uns scherzen von W. Herrfurth

5. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 104 - Chemnitz
Landjäger Marsch „Kronprinz“ von J. Rixner

6. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 105 - Straßburg
Gruß an Kiel „König Wilhelm II. von Württemberg“ von F. Spohr

7. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 106 - Leipzig
Zehner-Marsch „König Georg“

8. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 107 - Leipzig
Frohsinn-Marsch „Prinz Johann Georg“ von C. Hauschild

9. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 133 - Zwickau
Pepita-Marsch von C. Neumann

10. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 134 - Plauen
Frei weg von C. Latann

11. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 139 - Döbeln
Der Königsgrätzer von G. Piefke

12. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 177 - Dresden
Helenenmarsch Königsbrück von F. Lübbert

13. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 178 - Kamenz
Petersburger Marsch von Eric Ericson

14. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 179 - Wurzen
Erzherzog-Albrecht-Leipzig Marsch von K. Komzak

15. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 181 - Chemnitz
Versailler Festmarsch Zwickau von A. Trenkler

16. Königl.-Sächs. Inf.-Regiment Nr. 182 - Freiberg
Gruß an Kiel (1912 aufgestellt) von F. Spohr


1. Königl.-Sächs. Jäger-Bataillon Nr. 12 - Freiberg
Bogenschützen-Marsch von G. Kunze

2. Königl.-Sächs. Jäger-Bataillon Nr. 13 - Dresden
Hoch zu Roß Jäger aus Kurpfalz von J.G. Rode

3. Königl.-Sächs. Jäger-Bataillon Nr. 15 - Wurzen
Hoch zu Roß


1. Königl.-Sächs. Husaren-Regiment Nr. 18 - Großenhain
Parademarsch der 18er Husaren von A. Müller

2. Königl.-Sächs. Husaren-Regiment Nr. 19 - Grimma
Parademarsch der 19er Husaren von W. Bernd

3. Königl.-Sächs. Husaren-Regiment Nr. 20 - Bautzen
Armeemarsch von G. Schirmer


1. Königl.-Sächs. Ulanen-Regiment Nr. 17 - Oschatz
Comte des Sax „Kaiser Franz Joseph von Österreich“

2. Königl.-Sächs. Ulanen-Regiment Nr. 18 - Leipzig
Parademarsch Nr. 1 „König Alfons von Spanien von J. Möllendorf

3. Königl.-Sächs. Ulanen-Regiment Nr. 21 - Chemnitz
Marsch der Finnländischen „Kaiser Wilhelm II. König von Preußen“ Reiterei, anonym

Königl.-Sächs. Garde-Reiter-Regiment - Dresden
Marsch aus „Oberon“ von C. M .v. Weber

Königl.-Sächs. Carabinier-Regiment - Borna
Alter 106er, Kürasier - bei Leipzig marsch „Großer Kurfürst“ von Cuno v. Moltke

1. Königl.-Sächs. Feld-Artillerie-Reg. Nr. 12 - Dresden
Wettin-Festmarsch Königsbrück von A. Trenkler

2. Königl.-Sächs. Feld-Artillerie-Re. Nr. 28 - Pirna
Marsch des Prinz August - Bautzen Grenadier-Bat.

3. Königl.-Sächs. Feld-Artillerie-Reg. Nr. 32 - Riesa
Alter Kursächsischer Marsch

4. Königl.-Sächs. Feld-Artillerie-Reg. Nr. 48 - Dresden
Parademarsch von Friedr. Aug. Baum

5. Königl.-Sächs. Feld-Artillerie-Reg. Nr. 64 - Pirna
Parademarsch von C. Arnold

6. Königl.-Sächs. Feld-Artillerie-Reg. Nr. 68 - Riesa
Parademrasch Nr.1 von J. Möllendorf

7. Königl.-Sächs. Feld-Artillerie-Reg. Nr. 77 - Leipzig
Kreuzritter-Fanfare von R. Henrion

8. Königl.-Sächs. Feld-Artillerie-Re. Nr. 78 - Wurzen
Marsch 1. Bataillon Garde anonym


1. Königl.-Sächs. Fuß-Artillerie-Reg. Nr. 12 - Metz
Revue-Marsch (ab 1909 Dresden) von Reckling

2. Königl.-Sächs. Fuß-Artillerie-Reg. Nr. 19 - Riesa
Marsch 1. Bataillon Garde


1. Königl.-Sächs.. Pionier-Bataillon Nr. 12 - Dresden
Erzherzog-Albrecht-Pirna Marsch von K. Komzak

2. Königl.-Sächs. Pionier-Bataillon Nr. 22 - Riesa
Friedericus-Rex-Marsch


1. Königl.-Sächs. Train-Bataillon Nr. 12 - Dresden
Brucker-Lager-Marsch von J. Kral

2. Königl.-Sächs. Train-Bataillon Nr. 19 - Leipzig
Bayerischer Defilier-Frankenbergmarsch

In verschiedenen Regimentern kann es während der Zeit ihres Bestehens zu einem Wechsel des Regimentsmarsches gekommen sein, deshalb musste ein bestimmtes Datum für die Feststellung des betreffenden Marsches zu Grunde gelegt werden.
Die beigefügten Namen einiger Regimenter wurden ebenfalls als Auszeichnung von höchster Stelle verliehen
Die angeführten Märsche der berittenen Truppen sind alles Märsche im Schritt. Jedes Regiment hatte außerdem noch einen Trabmarsch und einen Galoppmarsch als Eigenheit.
Die historischen Märsche bilden eine Fundgrube auch für unsere Amateurorchester. Leider sind davon heute zu wenig bekannt, liegen noch viele ungenutzt in Notenarchiven und Bibliotheken. Sie können bei bestimmten Anlässen durchaus ein Programm bereichern, sind sie doch klingende Blasmusikgeschichte.
Wir sollten uns wieder auf solche heimatlich gebundene Traditionen besinnen, um auch dadurch die Liebe zu unseren sächsischen Heimatstädten und - regionen etwas deutlicher zu zeigen.
Und gerade auf dem Gebiet des Marsches können wir auf ein reiches musikalisches Erbe zurück greifen.
Und darauf stolz sein!
Ergänzend müssen noch die speziellen Konzertmärsche (z.B. „Florentiner Marsch“ von J. Fucik) erwähnt werden, zu denen auch die Triumphmärsche (z.B. aus „Aida“ von G. Verdi) und Huldigungsmärsche (z.B. aus „Sigurd Jorsalfar“ von E. Grieg) gehören.

(Demnächst wird fortgesetzt mit Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Marsches)




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